Enterohämorrhagische Escherichia–coli–Bakterien
Information für die Kindertagesstätten
Welche Erkrankungen können durch EHEC ausgelöst werden
Quelle: Bayerisches Gesundheitsministerium

Die durch EHEC-Infektionen hervorgerufenen Erkrankungen verlaufen sehr unterschiedlich. Die Infektionen können symptomlos und unbemerkt bleiben. Erkrankungen äußern sich anfänglich praktisch immer als Durchfälle, die bei schwereren Verläufen mit blutigen Stühlen und schmerzhaften Unterleibskrämpfen einhergehen. Bedingt durch starke Bakteriengifte ("Verotoxine") kann es nach dem Abklingen der Durchfälle insbesondere bei Kindern und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem zu schweren Schädigungen von Blutzellen und Nieren kommen. Bei 6-8% der erkrankten Kinder, bevorzugt im Vorschulalter, entwickelt sich dabei das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das in etwa 10% der Fälle mit dem Tode endet.


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