Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
1996

Fast die Hälfte aller Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (49,3 %), gefolgt von Krebs (22,1 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.196 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.756). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen von Magen und Darm einerseits und Harn- und Geschlechtsorganen andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (6.753 bzw. 5.192).

Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (7.981) mit 6,5 %.

Durch Selbstmord (1.974) starben mehr als im Straßenverkehr (1.427), durch Sturz (1.392) oder Mord und Totschlag (203).

Von den 1.334 Sterbefällen auf Grund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren 138 auf eine Tuberkulose (einschließlich Spätfolgen) und 103 auf eine HIV-Infektion / AIDS-Erkrankung zurückzuführen.

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