Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
1997

Fast die Hälfte der 121.441 Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (59.650 entspricht 49,1 %), gefolgt von Krebs (27.242 entspricht 22,4 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.250 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.605). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen von Magen und Darm einerseits und Harn- und Geschlechtsorganen andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (6.543 bzw. 5.163). Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (7.763) mit 6,4 %.
Durch Selbstmord (1.999) starben mehr als im Straßenverkehr (1.365), durch Sturz (1.248) oder Mord und Totschlag (211).
Von den 1.417 Sterbefällen aufgrund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren je 119 auf eine Tuberkulose (einschließlich Spätfolgen) bzw. HIV-Infektion/AIDS-Erkrankung zurückzuführen.

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