Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
1998

Fast die Hälfte der 120.447 Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (59.174 entspricht 49,1 %), rund ein Viertel auf Krebs (29.422 entspricht 24,4 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.129 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.585). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane einerseits und Harn- und Geschlechtsorgane andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (10.239 bzw. 5.182). Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (7.607) mit 6,3 %.
Am plötzlichen Kindstod starben 72 Säuglinge.
Durch Selbstmord (1.942) starben mehr als durch Transportmittelunfälle (Verkehrsunfälle) (1.392), durch Sturz (1.028) oder tätliche Angriffe (Mord) (91).
Von den 1.315 Sterbefällen aufgrund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren 132 auf eine Virushepatitis, 100 auf eine Tuberkulose (einschließlich Spätfolgen) und 86 auf eine HIV-Infektion/AIDS-Erkrankung zurückzuführen.

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