Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
1999

Fast die Hälfte der 119.519 Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (58.148 entspricht 48,7 %), rund ein Viertel auf Krebs (29.466 entspricht 24,7 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.243 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.588). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane einerseits und Harn- und Geschlechtsorgane andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (10.286 bzw. 4.899). Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (7.673) mit 6,4 %.
Am plötzlichen Kindstod starben 65 Säuglinge.
Durch Selbstmord (1.881) starben mehr als durch Transportmittelunfälle (Verkehrsunfälle) (1.364), durch Sturz (1.033) oder tätliche Angriffe (Mord) (98).
Von den 1.407 Sterbefällen aufgrund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren 176 auf eine Virushepatitis, 98 auf eine Tuberkulose (einschließlich Spätfolgen) und 85 auf eine HIV-Infektion/AIDS-Erkrankung zurückzuführen.

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