Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
2000

Fast die Hälfte der 118.846 Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (56.945 entspricht 47,9 %), ein Viertel auf Krebs (29.703 entspricht 25,0 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.543 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.562). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane einerseits und Harn- und Geschlechtsorgane andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (10.192 bzw. 5.024). Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (7.240) mit 6,1 %.
Am plötzlichen Kindstod starben 66 Säuglinge.
Durch Selbstmord (1.959) starben mehr als durch Transportmittelunfälle (Verkehrsunfälle) (1.413), durch Sturz (1.110) oder tätliche Angriffe (Mord) (87).
Von den 1.4487 Sterbefällen aufgrund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren 173 auf eine Virushepatitis, 107 auf eine Tuberkulose (einschließlich Spätfolgen) und 70 auf eine HIV-Infektion/AIDS-Erkrankung zurückzuführen.

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