Daten aus dem bayerischen Gesundheitswesen
Todesursachen

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
2001

Fast die Hälfte der 117.930 Sterbefälle beruhen auf Kreislaufkrankheiten (56.059 entspricht 47,5 %), ein Viertel auf Krebs (29.601 entspricht 25,1 %). Bei Männer am häufigsten war der Lungenkrebs (3.449 Gestorbene), bei Frauen der Brustkrebs (2.659). Fasst man jedoch bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane einerseits und der Harn- und Geschlechtsorgane andererseits zusammen, so liegen insgesamt diese beiden Gruppen an der Spitze (10.067 bzw. 5.113). Die drittgrößte Todesursachengruppe waren Krankheiten der Atmungsorgane (6.905) mit 5,9 %.
Am plötzlichen Kindstod starben 56 Säuglinge.
Durch Selbstmord (1.904) starben mehr als durch Transportmittelunfälle (Verkehrsunfälle) (1.372), durch Stürze (1.196) oder tätliche Angriffe (Mord) (73).
Von den 1.323 Sterbefällen aufgrund infektiöser und parasitärer Krankheiten waren 239 auf eine Virushepatitis (ohne Spätfolgen), 81 auf eine HIV/AIDS-Erkrankung und 78 auf eine Tuberkulose (ohne Spätfolgen) zurückzuführen.

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