Daten aus dem deutschen Gesundheitswesen 1997

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

Cholesterin

Zwischen der Höhe des Serum-Cholesterinspiegels und dem Risiko, eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu erleiden, besteht ein enger Zusammenhang. Klassifiziert man die Werte, zeigt sich folgende Verteilung. Unter 200 mg/dl (normal) waren insgesamt nur 26,2 % der Bevölkerung (gegenüber 84,0 % bzw. 73,6 % der 18-19-jährigen Männer bzw. Frauen). Im risikoverdächtigen Bereich von 200 bis unter 250 mg/dl lagen 40,2 %. Ein erhöhtes Risiko mit Werten zwischen 250 bis unter 300 mg/dl wiesen 24,8 % auf (von den 60-69 Jahre alten Frauen sogar 43,4 % und von den 50-59 Jahre alten Männern 33,2 %). Mit Werten über 300 mg/dl hatten immerhin 8,8 % sogar ein stark erhöhtes Risiko. Es gibt beim Cholesterin auch eine „gute" Untergruppe, die HDL-Fraktion, bei der höhere Werte sogar einen Schutzeffekt haben. Geht man hier bei Werten unter 35 mg/dl von einem hohen Risiko für eine KHK aus, so wären 9,6 % der erwachsenen Bevölkerung betroffen bei einem deutlichen Geschlechterunterschied (15,9 % der Männer und nur 3,6 % der Frauen).

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