Daten aus dem deutschen Gesundheitswesen 1997

Statistische Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

Vorsorgeuntersuchungen

Das Krebsfrüherkennungsprogramm für Erwachsene zeigt im Gegensatz zum Krankheitsfrüherkennungsprogramm für Kinder immer noch eine relativ geringe Akzeptanz. Während neun Zehntel aller Kinder (94,6 % früheres Bundesgebiet, 71,4 % in den neuen Ländern) zur Vorsorgeuntersuchung kommen, sind dies nur die Hälfte der erwachsenen Frauen (51,1 % West, 49,1 % Ost) und nur ein Sechstel der Männer (17,2 % West, 13,1 % Ost). Bei den ausgewerteten Kinderuntersuchungen U 3 bis U 9 zeigten jeweils über 95 % unauffällige Befunde. Die relativ häufigsten Diagnosen bezogen auf 10.000 Untersuchte waren im Jahr 1996 Sprach- und Sprechstörungen mit 105,3 (U8), Hüftgelenksanomalien 71,5 (U3), cerebrale Bewegungsstörungen 39,8 (U5), sonstige funktionelle Entwicklungsstörungen 36,8 (U9), Herzfehlbildungen 33,0 (U4) und Fehlbildungen und Erkrankungen der Haut mit 31,0 (U5).

zurück zum Seitenanfang
zurück zum Inhaltsverzeichnis 1997
zurück zur Übersicht des Gesundheitswesens Deutschland
zurück zur Übersicht des Gesundheitswesens

zurück zur Übersicht der Statistiken und Tätigkeitsberichte