Alkohol

Art

Vergärung von Zucker oder Stärke

Wirkung

Löst Spannungen, Hemmungen, innere Ängste, steigert Selbstbewußtsein, vertreibt schlechte Laune und Probleme, wirkt beruhigend, erleichternd, euphorisierend, betäubend.

Folgen

Alkoholikertypen nach Jellinek Problemtrinker (alpha), Gewohnheitstrinker (beta), klassische Alkoholkranke (gamma), Spiegeltrinker (delta), Episodensäufer (epsilon). Gedächtnislücken, heimliches Trinken, Denken an Alkohol, gieriges Trinken, Aggressivität und Reizbarkeit oder Labilität, Merkfähigkeitsstörungen, Schuldgefühle, Alkoholausreden, Kontrollverlust, Haltlosigkeit, Wesensveränderung, Fallenlassen von Freunden, Versäumnisse am Arbeitsplatz, sozialer Abstieg, Vernachlässigung einer ausgewogenen Ernährung, Verlust der Alkoholtoleranz, Leiden der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsorgane und Leber sowie von Nerven und Muskeln, auch Krebs. Alkoholdelir, -psychose, -epilepsie, Korsakow-Syndrom.

Bedeutung

Psychische und physische Abhängigkeit. Bei Drogen Todesursache Nummer 2 nach dem Rauchen. Untere gesundheitliche Gefährdungsgrenze beim Mann täglich 40 g Alkohol (entspricht 1 l Bier oder 1/2 Flasche Wein), bei Frauen 20 g. In Deutschland etwa 5% behandlungsbedürftige Alkoholiker entspricht 3,5 Millionen Einwohnern oder auf den Landkreis Dachau umgerechnet 6.000 alkoholabhängigen Personen. Andere Schätzungen reichen von 1% - 3%. Beim Pro-Kopf-Verbrauch stand Deutschland 1992 in der Welt hinter Frankreich an 2. Stelle.

Schlagwort "Die Männer gehen in die Kneipe und die Frauen in die Apotheke".

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