Nitrofen - Fragen & Antworten
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

Bild: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

Antwort zur Frage
Ist in Bayern schon Nitrofen gefunden worden?

Im April entdeckte der Babynahrungshersteller Hipp im Rahmen seiner Eigenkontrollen Nitrofen in Putenfleisch, das er aus Norddeutschland geliefert bekommen hatte. Dieses Fleisch gelangte nicht in die Produktion, sondern wurde an den Lieferanten zurückgeschickt. Hipp informierte den Öko-Verband.

Weiterhin wurde bekannt, dass die Tagwerk-Genossenschaft mit Sitz in Dorfen Anfang April ebenfalls in zugekauftem Putenfleisch aus Norddeutschland Nitrofen entdeckt hat. Tagwerk hatte mit dem Fleisch seine Läden in den Landkreisen Erding, Freising, Ebersberg und Mühldorf beliefert. Tagwerk hat noch vorhandenes Fleisch nach eigenen Angaben unverzüglich aus den Läden zurückgerufen und vernichtet. Nach Aussage der Genossenschaft war das Fleisch nur wenige Tage im Verkauf, bevor die Belastung entdeckt wurde.

In beiden Fällen wurden die staatlichen Behörden in Bayern nicht informiert.

Weitere Erkenntnisse über mit Nitrofen belastete Lebensmittel liegen in Bayern derzeit nicht vor. Auch belastete Futtermittel wurden bisher nicht entdeckt. Die staatliche Lebensmittelüberwachung und Futtermittelkontrolle fahnden in Sonderkontrollaktionen gezielt nach Nitrofenbelastungen bei Futtermitteln, Fleisch, Eiern und Babynahrung. Sollten Belastungen gefunden werden, wird die Öffentlichkeit unverzüglich informiert werden.

 

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