Nitrofen - Fragen & Antworten
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

Bild: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

Antwort zur Frage
Was tut der Staat, um mich vor derartigen Skandalen zu schützen?

Eine hundertprozentige Sicherheit gegen Belastungen in Lebensmitteln gibt es nicht, insbesondere nicht, wenn kriminelle Machenschaften im Spiel sind. Dies kann auch die intensivste staatliche Überwachung nicht garantieren.

Die staatliche Lebensmittelüberwachung in Bayern, die bei den Landratsämtern und den kreisfreien Gemeinden angesiedelt ist, kontrolliert jährlich in Stichproben rund 74.000 Lebensmittelproben auf mikrobielle Risiken, Lebensmittelinhalts- und Zusatzstoffe, Rückstände von Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Tierarzneimitteln sowie auf Kontaminationen. Bei der Untersuchung auf Pflanzenschutzmittelrückstände kam schon in der Vergangenheit eine Untersuchungsmethode zum Einsatz, die auch Nitrofenbelastungen anzeigt, wenn sie vorhanden sind.

Lebensmittelsicherheit ist in erster Linie in der Verantwortung der Produzenten und Hersteller. Sie müssen mit entsprechenden Eigenkontrollen für die Sicherheit ihrer Produkte sorgen. Dabei ist es, wie die aktuellen Vorfälle gezeigt haben, notwendig, Erkenntnisse über Probleme nicht für sich zu behalten, sondern Öffentlichkeit und Behörden rasch und offen zu informieren. Bayern wird sich dafür einsetzen, dass dies auch rechtlich festgeschrieben wird.

 

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