Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Chemische Schädlingsbekämpfung

Allein in der Bundesrepublik werden pro Jahr Lebensmittel im Wert von bis zu 4 Mrd. DM von verschiedenen Schädlingen wie z.B. Viren, Bakterien, Pilzen, Würmern, Insekten und Mäusen vernichtet. Besonders Monokulturen begünstigen die massenhafte Vermehrung dieser Schädlinge. Wo biologische Schädlingsbekämpfung nicht mehr möglich ist, werden chemische Giftstoffe eingesetzt, die sich allerdings im nachhinein oft erst nach vielen Jahren als gesundheitsschädlich herausstellen können (z.B. DDT) oder die auch nützlichen Tieren schaden. Umwelttip: Im eigenen Garten kann der Bau von Nisthilfen für Singvögel mehr zur Schädlingsbekämpfung beitragen als der Einsatz von Chemikalien. Eine Kohlmeisenfamilie vertilgt innerhalb einer Woche mehrere tausend Schädlinge (Raupen u. a.). Auch Insekten wie Schlupfwespen, Florfliegen und Marienkäfer helfen dem Gärtner, daß sich andere Insekten nicht massenhaft vermehren.

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