Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Dioxine

Die Dioxine stellen eine spezielle Stoffgruppe der Kohlenwasserstoffe (chloriert) dar. Sie bestehen aus einer Vielzahl ähnlich gebauter Verbindungen. Insgesamt kennt man 75 solcher Verbindungen, die ausführlich polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) heißen. Nimmt man die chemisch nahe verwandten Furane noch hinzu (polychlorierte Dibenzofurane, PCDF), so kommt man auf eine Zahl von 210 Verbindungen, die umgangssprachlich allesamt als Dioxine bezeichnet werden. Nicht alle 210 dioxinverwandten Verbindungen sind allerdings gleich giftig. Man hat deshalb ein sogenanntes Toxizitäts-(Giftigkeits-) äquivalent (abgekürzt TE) erstellt, das einen Summenwert aus 17 Dioxinen und Furanen darstellt. Mit dem TE hat man einen, was die Giftigkeit angeht, stets vergleichbaren Wert.

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