Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Energie

Energie kommt in der Natur in verschiedenen Formen vor, z.B. als Wärmeenergie, Bewegungsenergie. Energie kann man nicht herstellen oder vernichten, wohl aber von einer Form in eine andere umwandeln, z.B. Bewegungsenergie in elektrische Energie (Wasserkraftwerk). Fossile Energieträger, wie Kohle, Erdöl oder Gas, sind nur begrenzt vorhanden und werden zur Energieumwandlung verwendet (z.B. in den Automotoren als Kraftstoff verbrannt). In absehbarer Zeit werden diese kostbaren Rohstoffe aufgebraucht sein. Deshalb bemüht man sich heute verstärkt um die Nutzung regenerativer Energien. Unerschöpflich, aber auch nur begrenzt vorhanden sind Wasser-, Wind- und Sonnenenergie: Wasserkraft trägt derzeit in Bayern immerhin zu rd. 15% Stromerzeugung bei. Der Einsatz von Wind- und Sonnenenergie zur Stromnutzung ist mit höheren Kosten verbunden und kommt deshalb gegenwärtig nur langsam voran. Ihr größter Vorteil liegt in der Umweltverträglichkeit, ihr Einsatz ist allerdings von Lage und Klima abhängig. Ein weiterer Energieträger ist Uran, das im KKW frei von CO2-und Schadstoffemissionen in Energie umgewandelt wird und heute weltweit einen Beitrag von 17% zur Stromerzeugung liefert. Da so gut wie alle anderen Formen der Energiegewinnung mit der Emission von Schadstoffen (Abgase) verbunden sind, wird die Verbesserung der Technik zur Nutzung von Sonnenenergie die Forschung auch auf dem Automobil-Sektor mehr und mehr beschäftigen. Umwelt-Pluspunkt. Energiesparen und nicht kostbare Rohstoffe sinnlos verbrauchen. Daher: Das Auto sinnvoll und verantwortungsbewußt einsetzen, Benzinspartips ausprobieren, immer öfter auf Alternativen zum Auto zurückgreifen; Fahrgemeinschaften bilden.

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