Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Enthärtungsanlage

Eine Enthärtung des Wassers wird vornehmlich notwendig und eingesetzt bei der Anwendung als Kühl- und Kesselspeisewasser, seltener im Rahmen der zentralen Trinkwasseraufbereitung. Dabei entfernt man die gelösten Härtebildner der im allgemeinen Sprachgebrauch als Kalk bezeichneten Karbonathärte (Calcium- und Magnesiumcarbonat) durch Ausfällung aus dem Wasser. Seltener kommt das Verfahren des Ionenaustausches zur Anwendung. Die Carbonathärte des Wassers ist nicht gesundheitsschädlich, jedoch unerwünscht, weil sich vor allem erwärmte Leitungen und Rohre mit der Zeit zusetzen.

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