Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Eutrophierung

Wenn Bäche, Flüsse und Seen mit Nährstoffen wie Phosphor- und Stickstoffverbindungen überbelastet werden, spricht man von Eutrophierung (Überdüngung). Ausgelöst werden kann Eutrophierung durch die im Abwasser enthaltenen Rückstände von Wasch- und Reinigungsmitteln (vor allem Phosphaten) und durch Handelsdünger, der von Äckern und Wiesen in die Gewässer gespült wird. Eutrophierung führt meist zu einer starken Vermehrung von Algen, deren abgestorbene Teile sehr viel Sauerstoff verbrauchen (Faulschlamm). Auf diese Weise kann ein stehendes Gewässer verschlammen und ersticken, es kommt zum Fischsterben, das Gewässer »kippt um«.

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