Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Fahrrad

Eine ganze Palette von verschiedenen Fahrradtypen, die durch ihre technische Ausstattung auf die jeweilige Benutzungsart genau zugeschnitten sind, ist auf dem Markt: City-Räder für den Stadtverkehr, Trekking- und Tourenräder für vielseitige Fahrradtouren und die Mountainbikes für Fahrten auf gefällereichen Wegen. Die bundesweit stärkste Interessenvertretung der Radler ist der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), der auch Tips zum umweltverträglichen Verhalten gibt und Vorschläge für Touren bereithält. Kein Verkehrsmittel kann konkurrenzlos so viele Umwelt-Pluspunkte auf sich vereinigen wie das Fahrrad: Es belästigt weder durch Abgase noch durch Lärm, braucht außer Muskelkraft keinen Kraftstoff, benötigt wenig Platz und ist im Stadtverkehr gegenüber Autos häufig sogar das schnellere Fahrzeug. Ganz besonders für Kurzstrecken ist es empfehlenswert (Weg zur Schule, zur Arbeit, Besorgungsfahrten), nicht zuletzt deswegen, weil es eine lange Parkplatzsuche erspart. Einige Hersteller entwerfen sogar schon ein Öko-Fahrrad, bei dem alle Teile recyclingfähig sein sollen. Auch für Fahrradfahrer gilt, daß sie auf andere Verkehrsteilnehmer und auf die Umwelt Rücksicht nehmen müssen. Deshalb sollte man auch nicht mit dem Mountain-Bike im freien Gelände fahren, um keine Erosionen zu fördern.

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