Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Feuchtgebiete

Feuchtgebiete sind Lebensräume, deren Erscheinungsbild und deren Pflanzen- und Tierwelt wesentlich vom Wasser geprägt sind. Dazu gehören Quellen, Bäche, Flüsse, Auwälder, Altwasser, Tümpel, Weiher und Seen, Moore und Streuwiesen. Feuchtgebiete sind ein unentbehrlicher Teil des Naturhaushalts. Sie sind in ihrem Bestand ebenso bedroht wie die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Feuchtgebiete regulieren auch den Wasserhaushalt, tragen zum Klimaausgleich bei und sind wichtig für die Bodenfruchtbarkeit. Wegen dieser vielfältigen Bedeutung sind sie in dem 1982 neugefaßten Bayerischen Naturschutzgesetz erstmals unter besonderen Schutz gestellt.

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