Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Geschwindigkeitsbeschränkung

Bisher sind Höchstgeschwindigkeiten in der Bundesrepublik vorwiegend aus Sicherheits-, weniger aber aus Umweltschutzgründen festgesetzt worden. Es gelten generell folgende Begrenzungen: innerhalb von geschlossenen Ortschaften 50 km/h, außerhalb, z.B. auf Landstraßen, 60-100 km/h (je nach Fahrzeugtyp). Viele Städte haben mittlerweile, meist in Wohngebieten zum Schutz der Anwohner, verkehrsberuhigte Bereiche und 30 km-Zonen eingerichtet: In verkehrsberuhigten Bereichen ist nur Schrittempo - vier bis sieben Stundenkilometer - erlaubt. In 30km-Zonen darf man höchstens 30 Stundenkilometer fahren. Aus Sicherheitsgründen sind Mofas, Mopeds und Leichtkrafträder in ihrer Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Die Bundesrepublik ist das einzige europäische Land ohne generelle G. auf den Autobahnen für Pkw und Krafträder. So darf man etwa in Dänemark, Holland, Griechenland und Ungarn höchstens 100 km/h fahren, in Schweden 110, in England 112, in Spanien, Portugal und der Schweiz bis zu 120 km/h. Ein Tempolimit für die Autobahnen in Deutschland ist zwar immer wieder im Gespräch, hat sich bisher aber nicht durchsetzen können. Kontrollmessungen haben ergeben, daß rund 60% der Autobahnbenutzer die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h nicht überschreiten; 13% fahren schneller als 150 km/h.

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