Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Industrie

Industrie ist der Teil der gewerblichen Wirtschaft, der in Großbetrieben Produktions- und Verbrauchsgüter unter Einsatz von Energie, Rohstoffen, Technik (Maschinen), Kapital und menschlicher Arbeitskraft herstellt. Eine moderne Industrie ist wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand. Allerdings hat sie auch weitreichende Veränderungen in der Umwelt verursacht. Sie verbraucht nicht nur die meisten Rohstoffe und das meiste Wasser, sondern sie produziert auch einen Großteil der Abfälle, die oft sogar giftig sind und durch spezielle Verfahren beseitigt werden müssen, und trägt neben dem Verkehr am meisten zur Luftverunreinigung bei. Dazu ein paar Zahlen: Aus den Schornsteinen der Industrie (ohne Kraftwerke) kommen in Deutschland pro Jahr rund 0,62 Mio t Schwefeldioxid, 0,28 Mio t Stickstoffoxide und 1,5 Mio t Kohlenmonoxid. Um die Umweltbelastungen zu vermindern, hat die Industrie in den letzten 20 Jahren eine Vielzahl von Schutzmaßnahmen durchgeführt.

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