Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Inversionswetterlage

Inversionswetterlage nennt man eine »austauscharme« Wetterlage, bei der die normalen Luftverhältnisse umgekehrt sind: wärmere Luft unten, kältere Luft oben und bei der kein oder fast kein Wind weht. Es findet also keinerlei Luftdurchmischung mehr statt. Vielmehr legt sich die warme Luftschicht wie ein Deckel über die kältere Luftschicht am Boden. In dieser kälteren Luftschicht sammeln sich immer mehr Schadstoffe an, weil sie nicht nach oben entweichen können. In Ballungsgebieten mit viel Abgasen aus Industrie, Haushalten und Verkehr kann sich die Inversionswetterlage besonders für ältere Menschen und für Kinder gesundheitsgefährdend auswirken. Umwelt-Pluspunkt: Bei Inversionswetterlagen das Auto stehen lassen, statt sich selbst und den anderen die Luft zu verpesten.

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