Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Kernkraftwerk (KKW)

Auch als Atomkraftwerk (AKW) bezeichnete Anlage, bei der die Energieerzeugung durch Kernspaltung erfolgt. Die durch die Kernspaltung in den Brennstäben des Reaktors erzeugte hohe Wärme dient der Erzeugung von heißem Dampf, der unter hohem Druck auf Turbinenschaufeln geleitet wird, die dann Generatoren antreiben. In der Bundesrepublik Deutschland existieren 15 in Betrieb befindliche KKW mit insgesamt 19 Reaktorblöcken. Einige KKW sind bereits stillgelegt und eines - Niederaichbach bei Landshut - inzwischen wieder vollständig beseitigt worden. In deutschen KKW werden ausschließlich Leichtwasserreaktoren betrieben. Gemeinsam ist diesen, daß sie Strom ohne Emission von Kohlendioxid und Schadstoffen wie Schwefeldioxid und Stickstoffoxiden erzeugen. Radioaktive Stoffe werden nur in äußerst geringen Mengen abgegeben.

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