Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Kraftfahrzeug (Kfz)

Im weitesten Sinn sind das alle nicht an die Schiene gebundenen Landfahrzeuge (auch Kraft- und Leichtkrafträder) mit maschinellem Antrieb. Sie dienen der Personenbeförderung (PKW, Busse) oder dem Waren- bzw. Gütertransport (LKW). In der BRD fuhren 1996 48,1 Mio Kfz (davon 40,98 Mio PKW, 2,27 Mio LKW, 2,27 Mio Krafträder, der Rest andere). Der motorisierte Individualverkehr beträgt mittlerweile etwa 83%. Zwar ist ein Großteil der Fahrzeuge bereits schadstoffreduziert (PKW/Kombi zu 80%), jedoch gibt es innerhalb dieser Kategorie große Qualitätsunterschiede. Dem Abgasstandard Euro-1 und besser entsprechen z.B. erst 53% der PKW/Kombi. Die Vor- und Nachteile des Kfz-Verkehrs liegen dicht nebeneinander. Einerseits sichert er die persönliche Mobilität vieler Menschen; andererseits ist es gerade diese massenhafte Mobilität mit vielen Einzelfahrzeugen, die mit einem hohen spezifischen Energieverbrauch, viel Raumbedarf und den weiteren bekannten Folgen für Mensch und Natur verbunden ist (Abgase, Emissionen). Umweltschädigende Auswirkungen des Kfz-Verkehrs versucht man durch gesetzliche Regelungen einzudämmen. Dazu gehören so scharfe Abgasgrenzwerte, die den Katalysator erzwingen, und die steuerliche Begünstigung von umweltfreundlicheren Kfz-Typen. Die Hersteller versuchen durch technische Verbesserungen (weniger Energieverbrauch), aber auch durch alternative Antriebskonzepte Autos und Nutzfahrzeuge umweltfreundlicher zu gestalten. Umwelt-Pluspunkt: Ein eigener fahrbarer Untersatz bringt nur dann mehr Lebensqualität, wenn man sein Fahrzeug kritisch einsetzt. In vielen Fällen ist es sinnvoller, auf Alternativen zum Auto umzusteigen.

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