Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Kombikraftwerk

Mit hohem Wirkungsgrad nutzen Kombikraftwerke fossile Brennstoffe durch die Kombination eines Gas- und eines Dampfturbinenprozesses (GuD-Prozeß). Das eigentliche GuD-Kraftwerk nutzt zunächst das stark komprimierte Abgas aus der Verbrennung von Erdgas oder leichtem Heizöl zum Antreiben einer Gasturbine. über einen nachgeschalteten Generator wird Strom erzeugt. Die Eintrittstemperatur des Gases in die Gasturbine kann heute maximal rund 1150 °C betragen (Steigerungen absehbar). In der Gasturbine wird das Gas entspannt. Dem dann etwa noch 600 °C heißen Abgas wird weitere Wärme zur Dampferzeugung entzogen. Der Dampf treibt eine konventionelle Dampfturbine mit Generator an, der ebenfalls Strom erzeugt. So lassen sich Kraftwerkswirkungsgrade von gegenwärtig 50-60% erreichen. Zum Vergleich: Ein konventionelles Kohlekraftwerk erreicht rund 42%.

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