Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Lurche

Lurche sind Tiere, die im Laufe der Weiterentwicklung der Arten (Evolution) ihren Lebensraum vom Wasser teilweise auf das Land verlegt haben. Zu den Lurchen zählen Molche, Salamander, Kröten, Frösche und Amphibien. Mit Ausnahme des Alpensalamanders sind sie alle auf freies Wasser zur Fortpflanzung (Kaulquappen) angewiesen. Lurche sind vorwiegend nachts aktiv und vertilgen Schnecken und Kerbtiere. Der Lebensraum der Lurche wird durch ständiges Trockenlegen von Feuchtgebieten und Tümpeln immer kleiner. Elf der 19 heimischen Lurcharten gelten daher als gefährdet.

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