Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Mager- und Trockenstandorte

Nährstoffarme (»magere«) und trockene Lebensräume sind ein unentbehrlicher Bestandteil der Natur. Sie sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten und prägen den Charakter ganzer Landschaftsräume, z.B. mit ausgedehnten Wacholderheiden. Auf diesen Trockenbiotopen sind beispielsweise 38% der in der Roten Liste Bayern stehenden Farn- und Blütenpflanzen anzutreffen, während der Anteil der Trockenrasen an der Landschaftsfläche nur noch 0,26% beträgt. Aufgrund ihrer Gefährdung sind in Bayern seit dem 1.8.1986 die »Mager- und Trockenstandorte« gesetzlich geschützt.

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