Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Moore

Je nach der Höhe des aus abgestorbenen Pflanzen entwickelten Moorbodens (Torf) und des Standorts unterscheidet man zwischen vom Grundwasser beeinflußten Niedermooren und artenarmen, von hohem Niederschlag abhängigen Hochmooren. Moore verlangsamen den Wasserabfluß aus der Landschaft durch die Aufnahme großer Wassermengen (Schwammwirkung). Sie sind »Archive«, die unersetzliche Dokumente der Natur-, insbesondere der Vegetationsgeschichte beherbergen. Moore sind Rückzugsgebiete für Pflanzen- und Tierarten aus der Eiszeit. 10% der in Bayern gefährdeten Pflanzenarten haben ihren Verbreitungsschwerpunkt in Mooren. Gefährdet sind Moore durch Trockenlegung, Torfabbau und Erholungsverkehr.

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