Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Ökologisches Gleichgewicht

Die in einem räumlich abgegrenzten Gebiet vorkommenden Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren sind normalerweise in der Lage, bestimmte Veränderungen selbständig auszugleichen. So wird das vermehrte Auftreten eines Schädlings »natürlich« zur Folge haben, daß sich auch die Feinde dieses Schädlings verstärkt vermehren (z.B. Blattlaus, Marienkäfer), bis das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Der Mensch greift jedoch ständig in ehemals intakte Ökosysteme (Einheit von Lebensraum und Lebensgemeinschaft) ein, die Folgen sind u. a. Artenrückgang, Klimaverschiebung oder das Absterben von Gewässern, die ihre Selbstreinigungskraft verloren haben. Heute bemüht man sich, wenigstens kleine ökologische Zellen (Biotope) zu erhalten, in denen sich die Natur noch selbst überlassen bleibt. Die über das ganze Land verteilten Biotope sollen aus diesem Grund zu einem Biotopverbund zusammengefaßt werden.

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