Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Ozonloch

Während das Ozon im unteren atmosphärischen Bereich häufig belastend wirkt (Ozon), übernimmt es als Filter in der Stratosphäre (Atmosphäre), in einer Höhe zwischen 10 und 50 km über dem Erdboden, eine elementare Schutzfunktion. Die Ozonschicht mindert das Durchdringen der im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlung, die für Pflanzen, Tiere und Menschen schädlich wirkt (Hautkrebs). Das Ozonloch ist eine Folge des Ozonabbaus in der Stratosphäre, ausgelöst durch FCKW bzw. seine Spaltprodukte (speziell Chlor). Zunächst wurde das Ozonloch nur über dem Südpol festgestellt und in seinem Größenwachstum verfolgt. Inzwischen hat aber auch die Ausdünnung der Ozonschicht über dem Nordpol bedenkliche Ausmaße angenommen. Fördernden Einfluß auf die Ozonbildung in der Stratosphäre kann man gegenwärtig ebensowenig ausüben wie die weitere Wanderung der bereits emittierten FCKW, die zum Teil erst nach Jahren in der Stratosphäre ankommen, unterbinden. Deshalb bleibt nur die Möglichkeit, sich vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

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