Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Phosphatelimination

Spielt eine wichtige Rolle als Maßnahme gegen die Eutrophierung der Gewässer. Im Rahmen der sogenannten weitergehenden Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen werden die Nährstoffe (Nitrat und Phosphat) aus dem Abwasser entfernt. Die Phosphatelimination erfolgt meist mittels Flockungsfiltration. Dabei wird das Phosphat durch Zugabe eines Mittels in größere Zusammenballungen (Agglomerate) überführt. Es kommt zur Ausflockung und aufgrund der geänderten physikalischen Bedingungen zur Ausfällung. Als Flockungsmittel werden Calciumhydroxid, Eisen(II)- oder Aluminiumsalze verwendet. Dies führt zwangsläufig zu einer Aufsalzung der Gewässer und stellt außerdem eine relativ teure, wenn auch effektive Maßnahme dar. In manchen Anlagen werden deshalb schon Verfahren der biologischen Phosphatelimination erfolgreich angewandt.

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