Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Pyrolyse

Prozeß, der auch als Entgasung bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um die thermische Zersetzung kohlenstoffhaltiger Abfälle unter Ausschluß von Sauerstoff bei Temperaturen um 500 °C (Niedertemperaturp.) bzw. 700 bis 900 °C (Hochtemperaturp.). Abfälle wie Kunststoffe, Gummi oder Altreifen werden in pyrolytischen Verfahren verwertet. Als Rückstandsprodukt erhält man abhängig von den Reaktionsbedingungen Pyrolysekokse, -öle und -gase. Gegenüber der Müllverbrennung weist die Pyrolyse eine Reihe von Vorteilen auf wie geringere Abgas- und Abwassermengen sowie die Möglichkeit zur Wiedergewinnung von Metallen.

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