Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Solarzelle

Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterialien (z.B. Silizium, Germanium, Galliumarsenid etc.), die das Sonnenlicht absorbieren und in Gleichstrom umwandeln. Diese direkte Umwandlung von Licht in elektrische Energie in einem Festkörper wird als photovoltaischer Effekt bezeichnet (Photovoltaik). Die Lichteinstrahlung setzt im Halbleiter negative und positive Ladungsträger frei. Ein internes elektrisches Feld trennt diese Ladungsträger. Auf diese Weise entsteht eine elektrische Spannung zwischen den Metallkontakten, die an der Oberfläche der Solarzellen angebracht sind. Wird der äußere Kreis geschlossen, so fließt ein elektrischer Gleichstrom. Die weitaus meisten heute hergestellten Solarzellen bestehen aus Silizium. Für eine breite Marktdurchdringung im Strommarkt stellt der hohe Strompreis aus Solarzellen von etwa 2 DM pro kWh noch immer ein entscheidendes Hemmnis dar. Nur durch Weiterentwicklung der Zellen, Massenproduktion und Markteinführungsprogramme, und angemessene Vergütung des ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstroms wird sich dies ändern lassen (Stromeinspeisungsgesetz).

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