Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Umkehrosmose

Technisches Verfahren zur Stofftrennung mittels selektiv durchlässiger (permeabler) Membranen, auch reverse Osmose oder Hyperfiltration genannt. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Membranformen, insbesondere Rohr-, Schlauch oder Kapillarmembranen verwendet. Unter hohem Druck (20 bis 100 bar) wird Lösungsmittel aus einer höherkonzentrierten Lösung durch die semipermeable Membran in eine niederkonzentrierte Lösung gepreßt. Damit wird eine weitgehend von Inhaltsstoffen freie Flüssigkeit erzeugt. Anders als bei der Ultrafiltration lassen sich hiermit auch niedermolekulare Stoffe und Salze abtrennen. Die Einsatzgebiete der U.: Entsalzung von Trinkwasser, Rückgewinnung von Metallen aus Galvanikabwässern, Reinigung von Abwässern zur Kreislaufführung usw.

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