Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Umweltberufe

Umweltschutz zerstört keine Arbeitsplätze, sondern er schafft neue Arbeitsmöglichkeiten. Derzeit hängen in Deutschland direkt oder indirekt rund 700 000 Arbeitsplätze vom Umweltschutz ab. Nach Schätzungen des Bundesumweltministeriums werden im Jahr 2000 vermutlich 1,2 Mio Menschen in Deutschland allein im Bereich der Umwelttechnik tätig sein. Experten gehen davon aus, daß der Weltmarkt für Umwelttechnik bis zur Jahrtausendwende auf etwa 500 Mrd. US-Dollar anwachsen wird. Im Zusammenhang mit dem Umweltschutz sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Berufe (und die dafür nötigen Ausbildungseinrichtungen) entstanden, z.B. der Umweltingenieur, der Umweltschutztechniker, der Umwelt-Technische Assistent (UTA), der Landschaftsplaner oder der Fachwirt für Naturschutz und Landschaftspflege. Daneben gibt es eine ganze Reihe schon bestehender Berufe, bei deren Ausbildung noch Spezialkenntnisse im Umweltschutz hinzukommen, wie z.B. Agrarwissenschaftler, Biologe, Chemieingenieur, Chemofachtechniker, Stadtplaner, Bauingenieur (Wasserbau), Bio-Ingenieur, Forstwissenschaftler, Dipl.-Ing. für Landespflege, Lebensmittelchemiker, Strahlenbiologe (Mediziner). Diese Fachkräfte werden sowohl beim Staat als auch in der freien Wirtschaft gebraucht.

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