Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Verpackung

Kaffee, Käse, Gewürze, Getränke, Gebäck, Schrauben oder Zahnpasta, alles ist heute verpackt. Nicht selten sogar doppelt und dreifach. Ca. 7 Mio t Verpackungsmaterial tragen die Bundesbürger jährlich nach Hause. Verpackungen schützen, machen Verderbliches haltbar, erhalten das Füllgewicht und machen Lebensmitteltransport- und lagerfähig. Sie verursachen aber auch Kosten; Herstellung und Entsorgung von Verpackung belasten die Umwelt. Um die Verpackungsflut einzudämmen, hat die Bundesregierung 1991 die Verpackungsverordnung erlassen. Sie verpflichtet Industrie und Handel zur Rücknahme und Wiederverwendung bzw. stofflichen Verwertung von Verpackungen.
UMWELTTIP: Für den umweltbewußten Verbraucher beginnt die Abfallvermeidung bereits beim Einkaufen. Man kann unverpackte Ware kaufen, z.B. auf dem Wochenmarkt oder auch direkt beim Erzeuger. In vielen Geschäften kann man die Ware auch in mitgebrachte eigene Behälter einfüllen lassen. Mehrwegverpackungen sollte man grundsätzlich den Vorzug vor Einwegverpackungen geben: Milch kann man in Glasflaschen statt in der Tüte kaufen, und Getränke besser in der Pfandflasche statt in der Dose.

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