Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Waldschäden

Waldschäden mit z. T. flächenhaftem Absterben von Bäumen nahmen in den 80er Jahren in Europa, aber auch auf anderen Kontinenten in beängstigendem Maß zu. Zuerst waren die Tannen, dann die Fichten und die Kiefern betroffen und seit wenigen Jahren sogar Laubbäume, die bisher als relativ unempfindlich gegolten haben. Andererseits traten auch zunehmend Schäden in Gebieten auf, die als gering- oder unbelastet gelten. Kronenverlichtungen und Vergilbungen von Blättern und Nadeln haben inzwischen eine weitaus größere Ausdehnung erreicht als vor einigen Jahrzehnten. Die Waldschäden werden durch eine Vielzahl von abiotischen und biotischen Faktoren verursacht, die an den einzelnen Standorten unterschiedlich zusammenwirken. Nach der starken Reduktion von SO2 spielen heute Ozon und die anhaltend hohen Einträge an Stickstoffverbindungen (Ammoniak und Nitrat) eine wichtige Rolle bei der Schädigung der Wälder. Wesentlich für eine Abhilfe ist eine Verringerung dieser Emissionen aus den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr.

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