Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Wärmepumpen

Wärmepumpen sind verfahrenstechnische Energiesysteme, die Wärme von einem niedrigeren auf ein höheres Temperaturniveau heben (pumpen). Kurzgefaßt verläuft der Verfahrensvorgang wie folgt: Erstens: Wärme wird mit Umgebungstemperatur an das Arbeitsmedium der Wärmepumpe, das im Kreisprozeß umläuft, herangeführt. Zweitens: Verdichten des Arbeitsmediums unter Energieeinsatz (Strom oder Gas/ Öl). Drittens: Abführen der nach dem Verdichten höherwertigen Wärme an ein Heizmedium (z.B. Warmwasser im Haushalt). Viertens: Entspannen des Arbeitsmediums, um es wieder aufnahmebereit zu machen. Man unterscheidet mono- und bivalente Wärmepumpen.  Letzteren ist für den Bedarfsfall (z.B. im Winter) ein zweites Wärmesystem zur Seite gestellt. Monovalente Wärmepumpen hingegen decken den Wärmebedarf ganzjährig im Alleinbetrieb.

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