Umweltlexikon
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

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Windenergie

Die Bewegungsenergie (kinetische Energie) der Luftströmung ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und gehört damit zu den erneuerbaren Energien. Sie wird heute nahezu ausschließlich über Windkraftanlagen (auch Windkonverter genannt) genutzt. Dabei wird ein Rotor durch die Luftströmung in Drehung versetzt, der wiederum mittels Drehachse einen Stromgenerator antreibt. Die Windenergienutzung speziell in Küstengebieten bzw. in Mittelgebirgslagen hat in den vergangenen Jahren in Deutschland einen großen Aufschwung genommen. Nach der installierten Leistung steht die Bundesrepublik inzwischen weltweit vor den USA und Dänemark auf Platz 1 aller Windenergie nutzenden Nationen. Dies hängt damit zusammen, daß Windenergie neben der Wasserkraft (Wasserkraftnutzung) vom Preis her inzwischen mit der konventionellen Stromerzeugung in Kraftwerken nahezu Schritt halten kann. Auch die Windenergie ist allerdings keine problemlose Energieerzeugungsform: Inkaufzunehmen hat man die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, die Lärmbelästigung durch die Rotorenbewegung sowie die Gefahren, die Windkraftanlagen für die Vogelwelt darstellen.

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