Radioaktivität
Wie wird Radon gemessen
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Stand September 2004)

Es gibt verschiedene Methoden, Radon zu messen. Für den Normalfall haben sich einfach zu handhabende, preiswerte Radon-Dosimeter bewährt. Sie eignen sich besonders gut für Messungen in geschlossenen Räumen. Hiermit durchgeführte Langzeitmessungen liefern repräsentative Werte, die von den gewöhnlich hohen Schwankungen im Tages- und Jahresverlauf unbeeinflusst sind. Radon-Dosimeter sind kleiner als Joghurtbecher und enthalten weder radioaktive noch giftige Substanzen.

Für die Messung in einem Einfamilienhaus werden mindestens zwei Dosimeter empfohlen, die an verschiedenen Stellen im Haus, vorzugsweise im untersten Wohngeschoss in Räumen, die am häufigsten genutzt werden (z. B. Wohn- bzw. Aufenthaltsräume, Büro oder Schlafzimmer), aufgestellt werden sollten. Da die Radon-Konzentration während des Jahres Schwankungen unterworfen ist, wird ein optimales Messergebnis erzielt, wenn die Dosimeter ein Jahr lang aufgestellt werden. Für die Feststellung, ob und in welcher ungefähren Konzentration Radon vorhanden ist, reicht es jedoch aus, wenn die Messung über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten durchgeführt wird. Radon-Messungen einschließlich der Auswertung werden beispielsweise durchgeführt von:

GSF-Auswertungsstelle
Radon-Messdienst

Ingolstädter Landstraße 1
85761 Oberschleißheim
Tel.: (089) 3187-2220
 

TÜV Süddeutschland Holding AG
Westendstraße 199
80686 München
Tel.: (089) 5791-1288 oder 1527
 
Kemski & Partner
Alte Heerstr. 1
53121 Bonn
Tel.: (0228) 96292-3
 
Eine Messung über 2 Monate einschließlich Auswertung kostet zum Beispiel 65 € (TÜV, September 2004)

 


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