Radioaktivität
Tschernobyl - 20 Jahre danach
Kurzer Abriß des Unglücksverlaufs
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz

Durch folgenschwere Bedienfehler, Außerachtlassen von Bedienvorschriften und systembedingt, d. h. durch die Bauart (siehe folgendes Kapitel) des Reaktors verursacht, kam es am 26.04.1986 im Block 4 des Reaktorparks von Tschernobyl zu einem schweren Reaktorunfall, in dessen Verlauf sich der sogenannte Graphitmoderator entzündete. Durch eine Explosion (Dampfexplosion, keine Nuklearexplosion!) wurde das Dach des Reaktorgebäudes aufgerissen und das Feuer trat mit der Atmosphäre in Wechselwirkung. Das Feuer brannte weitere 10 Tage.

Detaillierte Informationen zum Unfallhergang, zur Freisetzung der radioaktiven Substanzen sowie deren Verfrachtung sind zum Beispiel der Stellungnahme der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK) vom Januar 2006, Nr. ILK-26 D (www.ilk-online.org ) zu entnehmen.

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