Radioaktivität
Tschernobyl - 20 Jahre danach
Aktivitätswerte in Honig, Rohtabake und importierten pflanzlichen Ausgangsstoffen
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz

In Abbildung 27 wird der zeitliche Verlauf der Jahresmittelwerte der spezifischen Cäsium-137-Aktivitäten in Honig, Rohtabaken und importierten pflanzlichen Ausgangsstoffen für die pharmazeutische Industrie vorgestellt.

Insgesamt liegen dieser Darstellung 1.774 Einzeluntersuchungen von Blütenhonigen, Blütenhonigmischungen sowie Honigtauhonigen und Honigmischungen zugrunde. Bei Honig, wie bei Schalenobst, Waldbeeren, Wildpilzen und Haarwild handelt es sich nicht um ein Grundnahrungsmittel. Honig hat infolge der überwiegend geringen Verzehrraten nur eine untergeordnete Bedeutung für die Ernährung. Trotzdem wurden auch für dieses ergänzende Nahrungsmittel Untersuchungen angestellt. Auch hier ist der Einfluss von Tschernobyl noch erkennbar.

Abb. 27: Zeitlicher Verlauf der mittleren Cäsium-137-Kontamination von Honig und Rohtabaken aus Bayern sowie importierten pflanzlichen Ausgangsstoffen.

Bei Rohtabaken wurden 48 Einzeluntersuchungen vorgenommen, den für die pharmazeutische Industrie importierten pflanzlichen Ausgangsstoffen liegen 266 Analysen zugrunde. Dabei handelt es sich beispielsweise um Salbei, Weißdorn, Melisse, Thymian, Baldrian, Zinnkraut etc.

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