Radioaktivität
Tschernobyl - 20 Jahre danach
Fazit
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz

Zusammenfassend kann grundsätzlich festgestellt werden:

Die externe Strahlenexposition (Direktstrahlung) in Bayern entspricht seit etwa 1993 der natürlichen Umgebungsstrahlung.

Die Cäsium-137-Werte in inländisch landwirtschaftlich erzeugten Nahrungsmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft weisen im Allgemeinen weniger als 1 Bq/kg FM auf.

Ausnahme hiervon bilden Produkte des Waldökosystems, die jedoch von ihrer Menge her für die Ernährung der Bevölkerung von untergeordneter Bedeutung sind.

Aufgrund der hier aus der Vogelperspektive in Gesamtschau vorgelegten 130.000 Einzelmessergebnisse lässt sich im Allgemeinen eine Beeinträchtigung für die Gesundheit der Bevölkerung aus strahlenhygienischer Sicht nicht belegen.

Alle in Bayern erhobenen Messdaten sind für einen Zweijahresausschnitt (vom gegenwärtigen Zeitpunkt an zurück) in unserem Internetangebot zum „Strahlenschutz“ unter der Rubrik „Strahlenschutzvorsorge in Bayern“ und dem Verweis „Aktuelle Messwerte: Aktivitätsgehalte bayerischer Umweltproben“ veröffentlicht.

U.a. finden Sie auf den Seiten zum „Strahlenschutz“ auch vielfältige Informationen zur Umgebungsüberwachung bayerischer kerntechnischer Anlagen sowie zum Betrieb des Kernreaktor-Fernüberwachungssystems (KFÜ) und des Immissionsmessnetzes für Radioaktivität (IfR).

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