Radioaktivität
Tschernobyl - 20 Jahre danach
Schlussbemerkung
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz

Insgesamt wurden seit Ende April 1986 bis inkl. dato rund 155.000 Einzelproben in Bayern genommen und in Strahlenmesslaboratorien ausgewertet. Diese Auswertungen umfassten ca. 155.000 nuklidspezifische gamma-spektrometrische Untersuchungen, etwa 5.300 Strontium-90-Bestimmungen, 6.350 Tritium-Bestimmungen und 386 alphaspektroskopische Analysen zur Bestimmung von Uran- und Plutoniumisotopen sowie ca. 43.000 Gamma-Ortsdosisleistungsmessungen im freien Gelände.

An dieser Stelle sei allen Frauen und Männern unsere aufrichtige Anerkennung ausgesprochen, die von der Organisation über die Probenahme vor Ort, den Transport zu unseren Messeinrichtungen, den Probenvor- und Probenaufbereitungen, den Analysen, der Protokollierung und Plausibilisierung der Messergebnisse, ihrer datentechnischen Erfassungen und Weiterleitungen sowie der Gesamtbewertungen ihren unermesslichen Beitrag als Schauspieler und Zuschauer auf der Bühne der Geschehnisse zum Schutz unserer Bevölkerung und Heimat geleistet haben, insbesondere:

  • den Landwirten, die uns ihre Anbauflächen zur Verfügung stellen und unsere Probenahmen dulden,
  • den Berufsfischern und Jägern,
  • den Schwammerlsammlern und pilzkundlichen Vereinen,
  • den Kläranlagenbetreibern,
  • den Wasserversorgungsanlagenbetreibern,
  • den Müllverbrennungsanlagenbetreibern,
  • den Deponieanlagenbetreibern,
  • den Tierkörperverwertungsanlagenbetreibern,
  • der Universität Erlangen,
  • der Universität Regensburg,
  • dem Institut für Wildbiologie und Jagdkunde der Universität Göttingen,
  • der Bundesanstalt für Fleischforschung, Kulmbach,
  • dem Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Neuherberg,
  • dem TÜV Süd,
  • den Betreibern der bayerischen kerntechnischen Anlagen,
  • der Landesgewerbeanstalt Bayern, Nürnberg,
  • dem Tiergesundheitsdienst Bayern, Grub,
  • der Milchwirtschaftlichen Untersuchungs- und Versuchsanstalt, Kempten,
  • den Lebensmittelüberwachungsbeamten,
  • den Veterinärassistenten,
  • den Umweltschutzingenieuren der Kreisverwaltungsbehörden,
  • den Wasserwirtschaftsämtern,
  • den Regierungen,
  • der ehemaligen Bayerischen Landesanstalt für Wasserforschung,
  • dem ehemaligen Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft,
  • dem ehemaligen Bayerischen Geologischen Landesamt,
  • der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft,
  • dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit,
  • dem Bayerischen Staatsministerium des Innern,
  • dem Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten,
  • dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz,
  • den Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Strahlenschutz des Bayerischen Landesamts für Umwelt und

nicht zuletzt den Journalisten, die über unsere Arbeit in den Medien die Öffentlichkeit unterrichten.

Ihnen Allen, ein aufrichtiges Vergelt’s Gott.

Wir hoffen, durch die detaillierten Darstellungen der seit 20 Jahren durchgeführten Messungen, zur sachlichen Beurteilung der strahlenhygienischen Situation in Bayern beizutragen.

Augsburg, den 21. April 2006, Abteilung Strahlenschutz

Konstantinos Goussios
Dr. Johann Faleschini
Dr. Anita Wolf

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