Antworten des Bundesamtes für Strahlenschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Mobilfunk - Wie funktioniert das?

Mit Mobilfunk werden Sprache und/oder Daten zwischen mehreren Teilnehmern übertragen. Mindestens ein Teilnehmer ist mobil. Er kann sich frei und ohne Kabelverbindung mit seinem Handy innerhalb eines Mobilfunknetzes bewegen. Das Mobilfunknetz wird von fest installierten Sendern, den Basisstationen gebildet. Diese versorgen je nach Frequenz Gebiete mit bis zu ca. 30 km Ausdehnung. Die drahtlose Informationsübertragung geschieht mit Hochfrequenzfeldern, die von den Sendeantennen abgestrahlt werden.

Die Träger der Information sind Hochfrequenzfelder. Für das D-Netz werden Frequenzen um 900 MHz und beim E-Netz von 1800 MHz verwendet. Wollen mehrere Teilnehmer gleichzeitig innerhalb eines Sendebereichs telefonieren, müssen dabei ihre Funksignale eindeutig unterscheidbar sein. Dazu reichen geringfügig unterschiedliche Trägerfrequenzen. Oder alle Mobilfunkgeräte senden und empfangen zeitversetzt - genannt Zeitmultiplex. Die Information eines Gesprächs wird in Portionen zerlegt, die jeweils während eines Zeitintervalls von 0.577 Millisekunden übermittelt werden. Dann folgt eine Pause von 7 solcher Zeitintervalle, dann die nächste Portion. Während der Pausen können andere Telefonate übermittelt werden.

Bei UMTS, das bei Frequenzen zwischen 1900 und 2200 MHz arbeitet, laufen die Funksignale zwar über die gleiche Frequenz, sie unterscheiden sich aber durch spezielle Verschlüsselungscodes.

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