Antworten des Bundesamtes für Strahlenschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Welche Grenzwerte gibt es?

Seit Januar 1997 ist in Deutschland die 26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (26.BImSchV) rechtskräftig. Sie umfaßt Hoch- und Niederfrequenzanlagen und damit auch die für den Mobilfunk relevanten Sendeanlagen. Die darin festgelegten Grenzwerte für die Bevölkerung dürfen beim Betrieb solcher Anlagen, unter Einbeziehung der Immissionen anderer ortsfester Anlagen, nicht überschritten werden. Im Niederfrequenzbereich schützen die frequenzabhängigen Grenzwerte vor Reizwirkungen (Nerven, Muskeln), im Hochfrequenzbereich vor einer Erwärmung und damit verbundenen Schädigungen.

Die Grenzwerte der 26. BImSchV stützen sich auf internationale Empfehlungen unabhängiger Experten, wie z.B. der Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese Empfehlungen werden immer wieder überprüft, sobald neue wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen. Die letzte Veröffentlichung der ICNIRP vom April 1998 bestätigt die Werte, die der 26. BImSchV zu Grunde lagen. Der Europäische Rat hat erst im August 1999 eine Empfehlung verabschiedet, die sich ebenfalls auf diese ICNIRP-Veröffentlichung stützt.

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