Antworten des Bundesamtes für Strahlenschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Wie wird der Strahlenschutz in der Umgebung von Mobilfunksendern gewährleistet?

Die Strahlung, die Mobilfunkgeräte und Sendetürme empfangen und aussenden, zählt zur Hochfrequenzstrahlung. Soll der Mensch vor schädlichen Wirkungen dieser Strahlung geschützt werden, so muß die Exposition durch hochfrequente Energie begrenzt werde.

Bei Funktürmen und Sendemasten ist der Betreiber für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte verantwortlich. Sendeanlagen werden nur dann genehmigt, wenn sichergestellt ist, daß die entsprechenden Grenzwerte eingehalten werden. Eine Standortbescheinigung, die auch Sicherheitsabstände angibt, stellt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) darüber aus.

Wird in der Umgebung von Sendeanlagen der Sicherheitsabstand eingehalten, so sind gesundheitsschädliche Wirkungen durch hochfrequente Abstrahlungen vom Funkturm nicht zu befürchten, auch nicht bei ganztägigem Aufenthalt und ebenfalls nicht für Schwangere, Kranke und Kinder. Allgemein liegt der Sicherheitsabstand bei reinen Mobilfunksendern in der Größenordnung zwischen 1 und 10 Metern (in Abstrahlrichtung der Antenne). Im Einzelfall ist jeweils die aktuelle Standortbescheinigung der RegTP zur Bewertung heranzuziehen, sofern die maximale Sendeleistung von 10 Watt (EIRP) überschritten wird.

In den Informationsbroschüren zu diesem Thema (Mobilfunk und Sendetürme und Radio- und Mikrowellen) werden die Grenzwertfestlegungen begründet und das Prüfverfahren für Funktürme und Sendemasten erläutert.

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