Antworten des Bundesamtes für Strahlenschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Welche Begrenzungen gibt es für Handys im C-Netz, D-Netz und E-Netz?

Von den Antennen der Funktelefone wird hochfrequente Energie abgestrahlt- meist in unmittelbarer Körpernähe. Der Strahlenschutz in diesem Bereich ist deshalb so ausgelegt, daß auch empfindliche Organe ausreichend geschützt werden - beispielsweise das Auge, das zusätzliche Wärme schlecht ableiten kann.

Werden die Grenzwerte eingehalten, so wird übermäßige zusätzliche Erwärmung vermieden. Die Spitzenleistungen von Handys im D-Netz dürfen deshalb nicht mehr als 2 Watt betragen, für Geräte im E-Netz höchstens 1 Watt, im C-Netz 0,5 Watt. Dies ist in der Regel bei handelsüblichen Geräten gewährleistet. Höhere Sendeleistungen treten bei Autotelefonen oder sogenannten Portables auf. Bei diesen Geräten werden geringe Mindestabstände zum Körper durch abgesetzte Antennen erreicht, zum Beispiel auf dem Dach des Fahrzeugs.

Grundlagen der Grenzwertfestlegungen sind in den Informationsbroschüren Mobilfunk und Sendetürme und Radio- und Mikrowellen näher ausgeführt.

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