Elektromagnetische Felder
Mobilfunk und Sendetürme

Wer prüft Sendetürme?

Bei Funktürmen und Sendemasten ist der Betreiber für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte verantwortlich. Er hat für jede einzelne Anlage eine Standortbescheinigung bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zu beantragen. Anlagen mit 10 Watt Spitzenleistung und mehr dürfen nur dann in Betrieb genommen werden, wenn die in Deutschland geltenden Grenzwerte eingehalten werden. Die RegTP weist für jeden Standort einer Sendefunkanlage einen individuellen Sicherheitsabstand aus. In die Bestimmung des Sicherheitsabstandes werden von der RegTP sowohl neu geplante Anlagen als auch bereits vorhandenen Funkanwendungen sowie in der Umgebung befindliche Sender einbezogen.

Außerhalb des Sicherheitsabstandes sind gesundheitsschädliche Wirkungen durch hochfrequente Abstrahlungen vom Funkturm nicht zu erwarten, auch nicht für Schwangere, Kranke und Kinder. Allgemein liegt der Sicherheitsabstand bei reinen Mobilfunksendern (in Abstrahlrichtung der Antenne) in der Größenordnung von wenigen Metern. Auch für UMTS-Frequenzen gibt es bereits gesetzliche Grenzwerte, deren Einhaltung von den Betreibern dieser neuen Technologie in jedem Fall nachzuweisen ist.

Weitere Informationen zum Standortverfahren sind auf den Reg TP-Internetseiten erhältlich oder können angefordert werden bei der

Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post
Postfach 8001
55003 Mainz
Internet: http://www.regtp.de.

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