Elektromagnetische Felder
Mobilfunk und Sendetürme

Die Antenne am Handy - Strahlenquelle am Kopf

Mobilfunk-Endgeräte - sogenannte "Handys" - sind Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Felder. Die Antennen der Mobilfunkgeräte strahlen die benötigte HF-Energie ab und empfangen sie auch. Das Strahlenschutzkonzept des Sicherheitsabstandes ist für Handys nicht brauchbar. Der Kopf befindet sich beim Telefonieren in unmittelbarer Nähe zum Sender - der Handy-Antenne (Nahfeld, siehe Grafik). Die international empfohlenen Teilkörper-Grenzwerte der SAR von 2 Watt pro Kilogramm (gemittelt über 10 g) müssen deshalb unbedingt eingehalten werden - selbst dann, wenn sich das Gerät direkt am Ohr befindet.

Bei Handys im D-Netz dürfen Ausgangsleistungen bis zu 2 Watt (Spitzenleistung) nicht überschritten werden, im E-Netz bis zu 1 Watt. Diese Werte sind auf Spitzenwerte während der Pulsung bezogen.

Damit wird verhindert, dass sich einzelne Teilbereiche des Körpergewebes "überwärmen"; besonders das Auge wird geschützt, das zusätzliche Wärme schlecht abführen kann.

Moderne Mobilfunkgeräte arbeiten mit möglichst geringer Sendeleistung. Die Einstrahlung der HF-Energie in den Kopf hängt u.a. von der Bauform des Gerätes und der Art der Benutzung ab: Vom Typ der Antenne und ihrer Position zum Kopf, von der verwendeten Frequenz und der Ausgangsleistung. Um die Exposition bei modernen Mobilfunkendgeräten einschätzen zu können, hält das BfS eine vergleichbare Kennzeichnung mit dem maximalen SAR-Wert auf dem Gerät für sinnvoll und verbraucherfreundlich.

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